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Schulterversorgung

Die gesunde Schulter

Das Schultergelenk besteht aus dem kugeligen Oberarmknochenkopf und dem Schulterblatt mit der oval geformten Gelenkpfanne. Die Pfanne umschließt den Oberarmknochenkopf nicht vollständig. Die Kontaktfläche zwischen diesen beiden Gelenkpartnern wird durch die dünne, faserknorpelige Pfannenlippe vergrößert, die an der Gelenkfläche befestigt wird.

Die Gelenkflächen bestehen aus einer knorpeligen Gleitschicht. Das gesamte Gelenk ist von einer Gelenkkapsel umschlossen. Die Innenschicht dieser Kapsel produziert die Gelenkflüssigkeit, die sogenannte Gelenkschmiere. Diese Flüssigkeit ernährt die Knorpelschicht und sorgt für ein reibungsloses und schmerzfreies Gleiten.

Mehr Informationen finden Sie unter
www.arthrose-info.com

Die kranke Schulter

Arthrose bezeichnet den allmählichen Verschleiß der Gelenkoberflächen, d.h. die Knorpelschicht, die das Gelenk schützen soll, wird zerstört und kann nicht mehr als Stoßdämpfer wirken. Die Knochen reiben im Gelenk direkt aufeinander, sie nutzen sich ab und verformen sich sogar.

Das Alter und die generelle Abnutzung der Gelenke zählen zu den Hauptursachen. Aber auch durch in Fehlstellung verheilte Brüche, durch Systemerkrankungen, z. B. rheumatische Polyarthritis, oder durch Durchblutungsstörungen des Oberarmkopfes kann es an der Schulter zum Verlust des schützenden Gelenkknorpels und zu einer erheblichen Deformierung des Schultergelenks kommen.

Mehr Informationen finden Sie unter 
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Der künstliche Schultergelenk-ersatz

Wann entscheide ich mich für den Gelenkersatz?

Wenn konservative Behandlungen wie Medikamente, Kälte-, Wärme- oder elektrotherapeutische Anwendungen Ihre Beschwerden nicht mehr lindern, sollten Sie mit Ihrem Arzt über die Möglichkeit eines Gelenkersatzes sprechen.

Welches Implantat ist das richtige?

Mit einem Kunstgelenk, einer Endoprothese, werden die Teile des Schultergelenks ersetzt, die durch die Erkrankung verschlissen und für Ihre Beschwerden verantwortlich sind. Die Endoprothese ist in Form und Funktion dem natürlichen Gelenk nachempfunden und besteht aus mehreren Teilen, die im Zusammenspiel wie ein natürliches Schultergelenk funktionieren.

Der Oberflächenersatz
Ziel eines jeden Gelenkersatzes ist es, so viel Knochensubstanz wie möglich zu erhalten. Der Oberflächenersatz zählt zu den sogenannten Knochen sparenden Prothesen. Sie überkront lediglich den defekten Kopf des Oberarmknochens, der natürliche Knochen bleibt so weitgehend erhalten. Die Metallkappe wird nur mit einem kurzen Stiel im Knochen verankert. Häufig wird diese Prothese bei jungen Patienten eingesetzt.

Die Standard-Vollendoprothese
Diese Art der Versorgung setzt voraus, dass Muskeln, Sehnen und Bänder, die das Schultergelenk führen, noch intakt sind. Der Oberarmkopf wird entfernt und durch eine zweiteilige Schaftprothese ersetzt, die mit oder ohne Knochenzement im Oberarmknochen verankert wird. Auf dem Schaft wird ein Halsstück befestigt, mit dem der individuelle Oberarmwinkel einstellbar ist. Der Operateur fixiert schließlich ein Kopfteil, das in verschiedenen Kopfdurchmessern verfügbar und ebenfalls variabel verstellbar ist.

Die inverse Vollendorothese
Bei dieser Prothese wird die Gelenkanatomie umgekehrt (invers): Der Prothesenkopf wird hier nicht auf dem Prothesenschaft des Oberarmknochens verankert, sondern auf der Gelenkpfannenseite. Die fehlende bzw. unzureichend gewordene Funktion der Rotatorenmanschette wird so durch den Deltamuskel unterstützt bzw. ersetzt. Entscheidende Voraussetzung für den Erfolg einer inversen Endoprothese bei einer geschädigten Rotatorenmanschette ist daher eine gute Funktionsfähigkeit des Deltamuskels.

Endoprothesen gibt es für die unterschiedlichsten Krankheitsbilder in verschiedenen Designs, Größen und Materialien. Ihr Arzt wird mit Ihnen über das richtige Modell und die entsprechende Operationsmethode entscheiden.

Mehr Informationen finden Sie unter 
www.arthrose-info.com