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Welches Implantat ist das richtige?

Künstliches Hüftgelenk

Mit einem Kunstgelenk, einer Endoprothese, werden die Teile des Hüftgelenks ersetzt, die durch die Erkrankung verschlissen und für Ihre Beschwerden verantwortlich sind: der Oberschenkelkopf und die Hüftpfanne.

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Die Endoprothese ist in Form und Funktion dem natürlichen Gelenk nachempfunden und besteht aus mehreren Teilen, genau wie Ihr natürliches Hüftgelenk. Der Hüftschaft wird im Oberschenkelknochen verankert. Auf dem Schaft sitzt ein Kugelkopf, der den verschlissenen Hüftkopf ersetzt. Der Kugelkopf gleitet in der künstlichen Hüftpfanne, die im Becken verankert wird. Ziel eines jeden Gelenkersatzes ist es, so viel Knochensubstanz wie möglich zu erhalten.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden neben den herkömmlichen Primärimplantaten (3) vermehrt sogenannte „knochensparende“ Hüftimplantate wie der Oberflächenersatz und der Kurzschaft entwickelt, die vor allem für jüngere Patientinnen und Patienten ein aktiveres Leben bedeuten können. Beim Oberflächenersatz bleibt der Hüftkopf weitgehend erhalten und wird – vergleichbar mit einer Zahnkrone – mit einer Metallkappe bedeckt. Der große Kopf sorgt für einen größeren Bewegungsumfang (1). Kurzschäfte sind – wie der Name vermuten lässt – Hüftschäfte, die nur eine Länge von circa 10 cm haben, während herkömmliche Hüftschäfte je nach Größe circa 14–18 cm lang sind (2). Auch diese knochensparenden Prothesendesigns sind auf jüngere und aktive Menschen mit einer guten Knochensubstanz zugeschnitten. Hochwertige Endoprothesenmodelle gibt es in vielen verschiedenen Designs, Größen und Materialien, die für die unterschiedlichsten Krankheitsbilder eine Lösung bieten. Für jeden Menschen gibt es also das passende Kunstgelenk. Ihr operierender Arzt wird mit Ihnen anhand Ihres Lebensalters, Ihres Körperbaus, Ihrer Knochenqualität und Ihrer Lebensgewohnheiten und -aktivitäten über die richtige Endoprothese und die entsprechende Operationsmethode entscheiden.

Die Qualität eines Gelenkersatzes macht sich an seiner „Standzeit“ fest, d.h. dass er möglichst lange im menschlichen Körper funktionsfähig ist. Moderne Endoprothesen bestehen aus extrem abriebfesten und körperverträglichen Hightech-Materialien, an die der Knochen gut anwachsen kann. Die Last tragenden Komponenten wie Hüftpfanne und -schaft sind aus Reintitan, Titan-, Stahl-, oder Kobaltchromlegierungen. Für die Gleitpartner haben sich besonders haltbare Kunststoffe (Polyethylen), Spezialkeramiken, Kobaltchrom- Metall und eine spezielle Zirkonium-Niob Legierung bewährt (4).


Der Gelenkersatz kann sich trotz dieser hochwertigen Materialien lockern und muss dann in einer so genannten Revisions- oder Wechseloperation ausgetauscht werden. In der Regel halten Kunstgelenke heute ca. 12 bis 15 Jahre und länger. Ursachen für eine frühzeitige Lockerung des künstlichen Gelenks können z.B. die Knochenqualität und Begleiterkrankungen, aber auch beeinflussbare Faktoren wie Übergewicht und zu starke oder falsche Belastung sein.

Künstliches Kniegelenk

Mit einem Kunstgelenk, einer Endoprothese, werden die Teile des Kniegelenks ersetzt, die durch die Erkrankung verschlissen und für Ihre Beschwerden verantwortlich sind: die Oberflächen der Oberschenkelrolle und des Schienbeinkopfes sowie, wenn nötig, die Kniescheibe.

Die Endoprothese ist in Form und Funktion dem natürlichen Gelenk nachempfunden und besteht aus mehreren Teilen, genau wie Ihr natürliches Kniegelenk.

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Ziel eines jeden Gelenkersatzes ist es, so viel Knochensubstanz wie möglich zu erhalten. In den vergangenen Jahrzehnten wurden neben den herkömmlichen beidseitigen Oberflächen-ersatz vermehrt so genannte „knochensparende“ Knieimplantate wie das patellofemorale Gelenk (1) oder der einseitige (unikondyläre) Kniegelenkersatz entwickelt, die vor allem für jüngere Patientinnen und Patienten ein aktiveres Leben bedeuten können.

Der unikondyläre Kniegelenkersatz kommt zum Einsatz, wenn nur eine Seite der Gelenkrolle zerstört ist. Eine Femurkomponente, die wie eine Schlittenkufe aussieht, wird im Oberschenkelknochen verankert, eine Tibiakomponente im Schienbeinknochen. Dazwischen wird als stößdämpfender Meniskusersatz ein Polyethylen-Einsatz platziert (2).
In der Mehrzahl der Fälle kommt der beidseitige (bikondylären) Oberflächenersatz zur Anwendung. Hier werden die zerstörten Oberflächen beider Gelenkrollen des Oberschenkelknochens mit einer Femurkomponente und des Schienbeins mit einer Tibiakomponente überkront. Der beidseitige Meniskusersatz ist auch hier ein Polyethylen-Einsatz. Wenn möglich, wird der natürliche Bandapparat erhalten (3).

Sind die Stabilität gebenden Bänder jedoch in Mitleidenschaft gezogen, kann ein achsgeführtes Kniegelenk zum Einsatz kommen. Femur- und Tibiakomponente werden hier so miteinander verbunden, dass die Funktion der fehlenden Bänder erfüllt wird ohne die Beweglichkeit des künstlichen Kniegelenks zu sehr einzuschränken (4).
Hochwertige Endoprothesenmodelle gibt es in vielen verschiedenen Designs, Größen und Materialien, die für die unterschiedlichsten Krankheitsbilder eine Lösung bieten. Für jeden Menschen gibt es also das passende Kunstgelenk. Ihr operierender Arzt wird mit Ihnen anhand Ihres Lebensalters, Ihres Körperbaus, Ihrer Knochenqualität und Ihrer Lebensgewohnheiten und -aktivitäten über die richtige Endoprothese und die entsprechende Operationsmethode entscheiden.

Die Qualität eines Gelenkersatzes macht sich an seiner „Standzeit“ fest, d.h. dass er möglichst lange im menschlichen Körper funktionsfähig ist. Moderne Endoprothesen bestehen aus extrem abriebfesten und körperverträglichen Hightech-Materialien. Die Last tragenden Komponenten Femur- und Tibiakomponente sind in der Regel aus Titan- oder Kobaltchromlegierungen oder aus neuartigen Werkstoffen wie z.B. einer abriebresistenten Zirkonium-Niob-Legierung mit keramisierter Oberfläche. Für die Gleitpartner haben sich besonders haltbare Kunststoffe (Polyethylen) bewährt.

Künstliches Schultergelenk

Mit einem Kunstgelenk, einer Endoprothese, werden die Teile des Schultergelenks ersetzt, die durch die Erkrankung verschlissen und für Ihre Beschwerden verantwortlich sind. Die Endoprothese ist in Form und Funktion dem natürlichen Gelenk nachempfunden und besteht aus mehreren Teilen, die im Zusammenspiel wie ein natürliches Schultergelenk funktionieren.

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Ziel eines jeden Gelenkersatzes ist es, so viel Knochensubstanz wie möglich zu erhalten. Der Oberflächenersatz (oder auch: Cup-Endoprothese) zählt zu den sogenannten Knochen sparenden Prothesen. Sie überkront lediglich den defekten Kopf des Oberarmknochens, der natürliche Knochen bleibt also weitgehend erhalten. Die Metallkappe wird nur mit einem kurzen Stiel im und auf dem Knochen verankert. Häufig wird diese Prothese bei jungen Patienten eingesetzt, um – für eine evtl. anstehende spätere Revision – so viel Knochensubstanz wie möglich zu erhalten. Gegebenenfalls wird diese ebenfalls mit einem Pfannenersatz im Schulterblatt kombiniert.

Die Teil- oder Vollendoprothese ist eine verlässliche Standardversorgung. Diese Art der Wiederherstellung der Gelenkanatomie setzt allerdings voraus, dass Muskeln, Sehnen und Bänder, die das Schultergelenk führen müssen, noch intakt sind. Der Oberarmkopf wird entfernt und durch eine zweiteilige Schaftprothese ersetzt, die mit oder ohne Knochenzement im Oberarmknochen verankert wird. Auf dem Schaft wird ein Halsstück befestigt, mit dem der individuelle Oberarmwinkel einstellbar ist. Der Operateur fixiert darauf schließlich ein Kopfteil, das in verschiedenen Kopfdurchmessern verfügbar und ebenfalls variabel einstellbar ist. Auf diese Weise kann das Implantat exakt an die individuelle Anatomie des Patienten angepasst werden. Ist auch die Gelenkpfanne beschädigt, wird diese durch ein Implantat aus hochwertigem Polyethylenkunststoff ersetzt.

Ist die Arthrose mit starken Sehnendefekten der Rotatorenmanschette verbunden, kann eine herkömmliche Vollprothese keine Funktionsverbesserung bringen. Der Oberarmkopf stößt in diesem Fall am Schulterdach an, und es kommt zu schmerzhaften Bewegungs-einschränkungen. Um dennoch zufriedenstellende Ergebnisse zu erreichen, kann die sogenannte inverse Schulterprothese die Lösung sein. Bei dieser Prothese wird die Gelenkanatomie umgekehrt (invers): Der Prothesenkopf wird hier nicht auf dem Prothesenschaft des Oberarmknochens verankert, sondern auf der Gelenkpfannenseite. Die fehlende bzw. unzureichend gewordene Funktion der Rotatorenmanschette wird so durch den Deltamuskel unterstützt bzw. ersetzt. Entscheidende Voraussetzung für den Erfolg einer inversen Endoprothese bei einer geschädigten Rotatorenmanschette ist daher eine gute Funktionsfähigkeit des Deltamuskels. Hochwertige Endoprothesenmodelle gibt es in verschiedenen Designs, Größen und Materialien, die für die unterschiedlichsten Krankheitsbilder eine Lösung bieten. Ihr operierender Arzt wird mit Ihnen anhand Ihres Lebensalters, Ihres Körperbaus, Ihrer Knochenqualität und Ihrer Lebensgewohnheiten und -aktivitäten über die richtige Endoprothese und die entsprechende Operationsmethode entscheiden.

Die Qualität eines Gelenkersatzes macht sich an seiner «Standzeit» fest, d.h.wie lange er im menschlichen Körper funktionsfähig ist. Moderne Endoprothesen bestehen aus extrem abriebfesten und körperverträglichen Hightechmaterialien. Die lasttragenden Komponenten sind in der Regel aus Titan- oder Kobalt-Chrom-Legierungen. Für die Gleitpartner haben sich besonders haltbare Kunststoffe (Polyethylen) bewährt. Der Gelenkersatz kann sich trotz dieser hochwertigen Materialien lockern und muss dann in einer sogenannten Revisions- oder Wechseloperation ausgetauscht werden. In der Regel halten Kunstgelenke heute ca. 12 bis 15 Jahre und länger. Ursachen für eine frühzeitige Lockerung des künstlichen Gelenks können z.B. die Knochenqualität und Begleiterkrankungen, aber auch beeinflussbare Faktoren wie zu starke oder falsche Belastung sein.

Die Teil­ oder Vollendoprothese ist eine verlässliche Standardversorgung. Diese Art der Wiederherstellung der Gelenkanatomie setzt allerdings voraus, dass Muskeln, Sehnen und Bänder, die das Schultergelenk führen müssen, noch intakt sind. Der Oberarmkopf wird entfernt und durch eine zweiteilige Schaftprothese ersetzt, die mit oder ohne Knochenzement im Oberarmknochen verankert wird. Auf dem Schaft wird ein Halsstück befestigt, mit dem der individuelle Oberarmwinkel einstellbar ist. Der Operateur fixiert darauf schließlich ein Kopfteil, das in verschiedenen Kopfdurchmessern verfügbar und ebenfalls variabel einstellbar ist. Auf diese Weise kann das Implantat exakt an die individuelle Anatomie des Patienten angepasst werden. Ist auch die Gelenkpfanne beschädigt, wird diese durch ein Implantat aus hochwertigem Polyethylenkunststoff ersetzt. 
Ist die Arthrose mit starken Sehnendefekten der Rotatorenmanschette verbunden, kann eine herkömmliche Vollprothese keine Funktionsverbesserung bringen. Der Oberarmkopf stößt in diesem Fall am Schulterdach an und es kommt zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen. Um dennoch zufriedenstellende Ergebnisse zu erreichen, kann die sogenannte inverse Schulterprothese die Lösung sein. Bei dieser Prothese wird die Gelenkanatomie umgekehrt (invers): Der Prothesenkopf wird hier nicht auf dem Prothesenschaft des Oberarmknochens verankert, sondern auf der Gelenkpfannenseite. Die fehlende bzw. unzureichend gewordene Funktion der Rotatorenmanschette wird so durch den Deltamuskel unterstützt bzw. ersetzt. Entscheidende Voraussetzung für den Erfolg einer inversen Endoprothese bei einer geschädigten Rotatorenmanschette ist daher eine gute Funktionsfähigkeit des Deltamuskels. Hochwertige Endoprothesenmodelle gibt es in verschiedenen Designs, Größen und Materialien, die für die unterschiedlichsten Krankheitsbilder eine Lösung bieten. Ihr operierender Arzt wird mit Ihnen anhand Ihres Lebensalters, Ihres Körperbaus, Ihrer Knochenqualität und Ihrer Lebensgewohnheiten und ­aktivitäten über die richtige Endoprothese und die entsprechende Operationsmethode entscheiden.

Künstliches Sprunggelenk

Der Gelenkersatz am oberen Sprunggelenk ist eine noch recht junge Therapiemöglichkeit. Erst Anfang der 1960er Jahre wurden die ersten Sprunggelenkprothesen entwickelt. Bis dahin und auch noch lange danach wurde das arthrotische Gelenk häufig versteift (Arthrodese).

Seit Anfang der 1980er kann man vom modernen Sprunggelenkersatz sprechen. Er kann je nach Krankheitsfall eine zuverlässige Alternative zur Versteifung des Gelenks sein.

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Moderne Sprunggelenkprothesen sind in aller Regel „nicht gekoppelte drei Komponenten- Prothesen“:

Die erste Prothesenkomponente ist ein Metallplättchen, das die verschlissene Knorpeloberfläche des Schienbeinknochens ersetzt (Tibiakomponente).

Die Oberfläche des Sprungbeins erhält eine anatomisch geformte Metallkappe (Taluskomponente)
Zwischen die beiden genannten Metallkomponenten wird als „Gleitlager“ ein beweglicher Stoßdämpfer aus körperfreundlichem Implantat-Kunststoff gesetzt (Polyethylen).

Die Verankerung der Prothese erfolgt in der Regel „zementfrei“: Es ist also kein „Knochenzement“ (ein hochwirksamer Zwei-Komponenten-Klebstoff) nötig. Stattdessen fördert eine gute Knochenqualität das schnelle Anwachsen an das Implantat. Das Anwachsverhalten wird zusätzlich durch eine besondere Beschichtung der knochenzugewandten Seiten gefördert. Diese Beschichtung besteht aus Titan-Plasma-Spray und Hydroxylapatit.

Eine Sprunggelenkprothese erlaubt in der Regel eine weitgehend schmerzfreie Beweglichkeit. Während bei einer Arthrodese die benachbarten Gelenke häufig die Funktion des versteiften Gelenks übernehmen müssen, werden bei einer Prothesenversorgung die Gelenke im Fuß oder Unterschenkel nicht zusätzlich belastet.

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