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RT-PLUS Knie & RT-PLUS MODULAR Knie

Achsgeführtes Rotations-Knie

Übersicht

RT-PLUS Knie & RT-PLUS Modular Knie: Das System für alle (komplexen) Fälle

Die Bandbreite der Fälle zeigt deutlich, dass sich die Knieendoprothetik längst „in den Wechseljahren" befindet: Schwere Bänder-Destruktionen oder -Instabilitäten, Achsfehlstellungen, Knochendefekte, Infektionen oder auch rheumatische Erkrankungen fordern eine durchdachte Differenzierung der modularen Knieendoprothetik, nicht nur im Revisionsfall.

Bei leichten Fällen ist das achsgeführte RT-PLUS Rotationsknie seit 1996 ein erprobtes Mitglied der modularen PLUS SOLUTION◊ Familie. Die Designmerkmale erklären seinen Erfolg mit mehr als 20.000 Implantationen allein in Deutschland:

Details

Verlässliche Stabilität - Mit dem 40mm langen Gelenkzapfen bietet das RT-PLUS Knie einen stabilen Koppelungsmechanismus, der den Tibia-Einsatz sichert, vor Luxation schützt und für die intraoperative Kopplung nur eine minimale Distraktion (bis 20mm) benötigt.
Die schlanken Femur- und Tibiaschäfte sorgen auch bei engem Markraum für eine stabile zementierte Verankerung.

Sehr gute Kinematik - Der frei bewegliche Gelenkzapfen ermöglicht eine physiologische Innen- und Außenrotation von 10 Grad ab 15 Grad Flexion. Durch das spezielle Kondylen-Design entsteht ein physiologisches «Rollback» von 9mm, das die Flexionskapazität des Gelenks erhöht. Insgesamt kann mit dem beachtlichen Bewegungsumfang von 130 Grad Flexion eine natürliche Gelenkbewegung wiederhergestellt werden.

Anatomisches Design -  Die um 6 Grad schräg verlaufende Patellagrube entlastet nicht nur die Knieextensoren. Sie führt zudem die Patella anatomischer als dies bei einem symmetrischen Patellagleitlager möglich wäre. Die Rotationsausrichtung erfolgt wie beim Oberflächenersatz parallel zur Epikondylenachse.

Knochensparende Philosophie - Der Femurkasten misst lediglich 25mm und ist mit der Breite einer CCK-Komponente vergleichbar. Er ermöglicht eine knochensparende Resektion und mindert so das Risiko einer Femurkondylenfraktur

Durchdachte Modularität - Die PLUS SOLUTION Familie ist auf den intraoperativen „Umstieg" und damit auf maximale Flexibilität ausgerichtet. So entspricht die asymmetrisch geformte Femurkomponente des RT-PLUS Knies der des primären TC-PLUS◊ Knies. Auch die Schnittführungen sind mit dem TC-PLUS Knie kompatibel.

Die RT-PLUS Implantatkomponenten werden jeweils in fünf Größen angeboten. Jede Größe (Ausnahme: Größe 2) ist mit der jeweils darüber- und darunterliegenden Größe kombinierbar. Die modularen PE-Einsätze erlauben die individuelle intraoperativen Anpassung an drei unterschiedliche Höhen.

Seit 2000 steht für komplexe Defektsituationen das RT-PLUS Modular Knie zur Verfügung. Ebenfalls in fünf Femur- und Tibiagrößen erhältlich, können zudem je drei PE-Inlays und Spacer die Gelenklinie wiederherstellen. Mit drei zementierten und 19 zementfreien Verlängerungsschäften in verschiedenen Durchmessern können nahezu alle Frakturen versorgt werden.