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Postoperative Wundheilungsstörungen zählen zu den häufigsten und folgenreichsten Komplikationen nach chirurgischen Eingriffen. Sie betreffen nicht nur die Wundheilung selbst, sondern können sich auf den weiteren Behandlungsverlauf, den Ressourceneinsatz und die Versorgungsqualität auswirken.

Ein interdisziplinäres deutsches Expertengremium hat die internationale Evidenz zur prophylaktischen Unterdrucktherapie bei primär verschlossenen chirurgischen Inzisionen systematisch analysiert und erstmals in praxisnahe Empfehlungen für Deutschland überführt. Der Expertenkonsens bietet damit erstmals eine strukturierte Grundlage für die risikoadjustierte Entscheidungsfindung im klinischen Alltag.

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Warum dieses Thema relevant ist

Der Expertenkonsens ordnet diese Zusammenhänge erstmals strukturiert für den deutschen Versorgungskontext ein.

Erster Deutscher Expertenkonsens zur Prävention postoperativer Wundheilungsstörungen

Mit der Veröffentlichung in Die Chirurgie liegt erstmals ein interdisziplinärer Expertenkonsens vor, der die internationale Evidenz zur Prävention postoperativer Wundheilungsstörungen systematisch einordnet und in praxisnahe Empfehlungen für Deutschland überführt.

Er enthält unter anderem:

  • Internationale Evidenz und Empfehlungen
  • Klinische Risikofaktoren
  • Gesundheitsökonomische und strategische Perspektiven
  • Pragmatischen, disziplinübergreifenden Risikoscore
  • Offene Forschungsfragen und Ausblick
Die Einweg-Vakuumversiegelungstherapie zur Prävention von Wundheilungsstörungen bei primär verschlossenen Inzisionen.pdf

Postoperative Wundheilungsstörungen früh erkennen und Risiken strukturiert bewerten

Postoperative Wundheilungsstörungen zählen zu den häufigen Komplikationen nach chirurgischen Eingriffen. Sie umfassen infektiöse und nicht-infektiöse Verläufe und können den Heilungsprozess, die Mobilisation und den weiteren Behandlungsverlauf erheblich beeinflussen.

Der Expertenkonsens beschreibt relevante Risikofaktoren und zeigt auf, wie eine strukturierte Risikobewertung die klinische Entscheidungsfindung unterstützen kann.

 

Warum nicht alle Patient:innen das gleiche Risiko haben

Was der Expertenkonsens empfiehlt

Expertenkonsens Ökonomische Perspektiven

Publikationen und Downloads

Postoperative Wundkomplikationen beeinflussen Ressourcen und Kostenstrukturen

Postoperative Wundheilungsstörungen sind nicht nur klinisch relevant. Sie können mit verlängerten Behandlungsverläufen, zusätzlichem Ressourcenbedarf und erheblichen Mehrkosten verbunden sein.

Der Expertenkonsens ordnet die verfügbaren Daten ein und beschreibt die gesundheitsökonomische Bedeutung von Komplikationsprävention.

Wo entstehen die Auswirkungen?

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Was bedeutet das für Kliniken?

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Prävention postoperativer Wundkomplikationen als Bestandteil einer strukturierten Versorgungsstrategie

Postoperative Wundkomplikationen beeinflussen nicht nur einzelne Behandlungsepisoden. Sie können Auswirkungen auf Kapazitäten, Patientenflüsse und die Organisation klinischer Prozesse haben.

Der Expertenkonsens bietet eine evidenzbasierte Grundlage, um diese Zusammenhänge strukturiert einzuordnen.

Auswirkungen auf die Organisation der Versorgung

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Warum Risikostratifizierung strategisch relevant ist

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Der Expertenkonsens stellt erstmals eine strukturierte Grundlage für die risikoadjustierte Entscheidungsfindung im deutschen Versorgungsalltag bereit.

Interview mit Prof. Dr. David Wohlrab

Welche Bedeutung haben postoperative Wundheilungsstörungen im klinischen Alltag? Warum braucht es eine strukturierte Risikostratifizierung? Und welche offenen Fragen sieht das Expertengremium für die zukünftige Versorgung?

Im Gespräch ordnet Prof. Dr. David Wohlrab die Hintergründe und Empfehlungen des Expertenkonsenses aus Sicht der klinischen Praxis ein.

Prof Wohlrab

Publikation in „Die Gefäßchirurgie“

Die Gefäßchirurgie gehört zu den chirurgischen Fachdisziplinen mit einer überdurchschnittlich hohen Inzidenz postoperativer Wundkomplikationen. Besonders inguinale Wundinfektionen können schwerwiegende Folgen für Rekonstruktionsergebnis und Extremitätenerhalt haben. Die Publikation von Dr. Thomas Karl ordnet die aktuelle Evidenz zur Prävention von SSI und SSC in diesem Versorgungskontext ein.

Die Publikation beschreibt postoperative Wundkomplikationen in der Gefäßchirurgie als klinisch und ökonomisch hochrelevant. Sie betont, dass gefäßchirurgische Patient:innen häufig mehrere Risikofaktoren gleichzeitig aufweisen und die Folgen von Wundkomplikationen besonders gravierend sein können.

sNPWT zur Prophylaxe von SSI und SSC in der Gefäßchirurgie – Primum non nocere.pdf
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Scorecard Risikopatient:innen

Auf Basis des Expertenkonsenses wurde ein pragmatischer, disziplinübergreifender Risikoscore entwickelt. Die Scorecard unterstützt die strukturierte Erfassung relevanter Risikofaktoren und dient als Orientierungshilfe bei der klinischen Entscheidungsfindung.

Sie ersetzt nicht die ärztliche Einzelfallbeurteilung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Expertenkonsens NPWT Scorecard

Haftungsausschlüsse

Dieses Informationsmaterial richtet sich ausschließlich an medizinische Fachkreise.

Die Inhalte basieren auf dem veröffentlichten Expertenpapier „Die Einweg Vakuumversiegelungstherapie zur Prävention von Wundheilungsstörungen bei primär verschlossenen Inzisionen: Internationaler Konsens und praxisnahe Empfehlungen für Deutschland“ (Die Chirurgie, Ausgabe 07/2026) sowie auf darin referenzierter wissenschaftlicher Evidenz. Aussagen und Zitate sind – soweit angegeben – dem genannten Expertenkonsens entnommen.

Bei dem dargestellten Expertenkonsens handelt es sich nicht um eine medizinische Leitlinie im Sinne wissenschaftlicher Fachgesellschaften und nicht um einen evidenzbasierten Behandlungsstandard. Er ersetzt weder die individuelle ärztliche Beurteilung noch die klinische Entscheidungsfindung im Einzelfall. Die dargestellten klinischen, ökonomischen und organisatorischen Aspekte spiegeln die im Expertenpapier diskutierten Zusammenhänge wider. Mögliche Auswirkungen (z. B. auf klinische Ergebnisse, Behandlungsverläufe, Ressourceneinsatz oder Kosten) sind kontextabhängig, können variieren und sind nicht als zugesicherte Ergebnisse zu verstehen.

Soweit in diesem Material Risikofaktoren, Score-Elemente oder strukturierende Darstellungen enthalten sind, dienen diese ausschließlich der orientierenden Einordnung auf Basis der im Expertenpapier beschriebenen Inhalte. Sie stellen keine validierten diagnostischen oder therapeutischen Entscheidungsregeln dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Smith & Nephew hat die Erstellung und/oder Durchführung des zugrunde liegenden Expertenformats unterstützt. Etwaige finanzielle Beziehungen zu beteiligten Expertinnen und Experten werden transparent dargestellt.

Dieses Material stellt keine eigenständige wissenschaftliche Publikation dar, sondern dient der zusammenfassenden Information über die Inhalte der genannten Veröffentlichung. Für eine vollständige Bewertung wird auf die Originalpublikation verwiesen.

 

Zusätzlicher Hinweis zur Scorecard

Die dargestellte Scorecard stellt eine vereinfachte, nicht validierte Zusammenfassung von im Expertenpapier diskutierten Risikofaktoren dar. Sie ist weder als Leitlinie noch als diagnostisches oder therapeutisches Entscheidungsinstrument zu verstehen. Insbesondere stellt ein Punktewert keine Empfehlung im Einzelfall dar. Die ärztliche Beurteilung und individuelle klinische Entscheidung bleiben maßgeblich.

Quelle 1 (gilt für alle Inhalte bis auf Gefäßchirurgie)
Karl T, Çetin SM, Mett TR, Bohlen KE, Wohlrab D.: Die Einweg-Vakuumversiegelungstherapie zur Prävention von Wundheilungsstörungen bei primär verschlossenen Inzisionen (Die Chirurgie 07/2026)

Quelle 2 (betrifft nur den Teil der Gefäßchirurgie)
Karl T: sNPWT zur Prophylaxe von SSI und SSC in der Gefäßchirurgie – Primum non nocere (Gefässchirurgie 04/2026)

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