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Wichtige Ergänzung zur Patienten-Information

Wichtige Ergänzung zur Patienten-Information „Zurück in ein aktives Leben - Der künstliche Kniegelenkersatz / Hüftgelenkersatz – Ihr persönlicher Leitfaden“ aufgrund der Neuregelung der Medizinprodukte-Betreiberverordnung zum 01.10.2015

Hinweise für Implantatträger

Künstliche Gelenke bestehen teilweise aus Metall, daher können Metalldetektoren eventuell ansprechen. Ein künstliches Gelenk hält alltäglichen Belastungen stand. Sportliche Betätigung im üblichen Rahmen sollten gut möglich sein. Anhaltende Überbelastung ist dagegen nicht ratsam. Sollten Probleme auftreten, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt. Wir empfehlen Ihnen, das Implantat regelmäßig kontrollieren zu lassen. Eine Infektion des künstlichen Gelenks ist eine Spätkomplikation, die sich meist vermeiden lässt. Tritt im Körper eine Entzündung auf, können die Bakterien über das Blut zum Gelenk gelangen und dort eine schwere Infektion auslösen. Diese Gefahr besteht vor allem bei Zahnproblemen, Nasen-/Kieferhöhlenerkrankungen, Lungenentzündungen, Infektionen des Rachens, der Gallenblase und der Harnwege sowie bei Abszessen an Finger- und Fußnägeln. Die Verhütung einer solchen Protheseninfektion ist wesentlich einfacher als ihre Behandlung. Bitte beachten Sie deshalb folgende Vorsichtsmaßnahmen: Akute Infektionen müssen sofort dem Arzt gemeldet und antibiotisch behandelt werden. Handelt es sich um eine vorhersehbare Gefährdung (Zahnbehandlung, Spiegelung von Darm oder Harnblase, Operation etc.), machen Sie den behandelnden Arzt unbedingt auf Ihre Prothese aufmerksam, damit er einen antibiotischen Schutz in Erwägung ziehen kann.